Christian-Schreiber-Haus

Ein paar Tage später finde ich mich mit einer Tasse Kaffee vor meinem Laptop wieder.

 

Aufstehen war gar nicht so schwer, viel zu spannend ist es eine neue Arbeitsroutine für sich zu entdecken und kreative Wege und Lösungen für die Herausforderungen des Büroalltags zu finden.

Eine Kerze brennt und ich fange morgens nicht, wie üblich einfach an mein Emailkonto abzurufen und zu schauen, was heute im Kalender steht, sondern ich nehme mir einen Moment Zeit. Denke an die Kolleginnen und Kollegen, an all die Menschen, die heute auch im Homeoffice sind, die von Corona eingeschränkt werden, an die Menschen, denen es im Moment weniger gut geht.

Und dann startet auch schon der Büroalltag! Ich beklebe fleißig mit Post-its aller Farben des Regenbogens meinen großen, schweren Holzschreibtisch zu, der schon im Büro meiner Mutter stand und ausreichend Ablagefläche für all die Ordner, Unterlagen und Materialien bietet, die nun kurzer Hand bei mir wohnen. Dann startet die erste Videokonferenz, gefolgt von einigen Anrufen, es werden Listen geschrieben, die ich dann versuche fleißig abzuarbeiten und über alle dem steht für mich die große Frage - wie wird eigentlich Ostern dieses Jahr? Wie kann ich Ostern gestalten, was gibt es für Angebote, wo kann ich zur Ruhe kommen und es auch in mir Ostern werden lassen?

Ich bin dankbar für all die Angebote, die sich im Internet finden lassen und ich bin gespannt, wie es weitergeht im Homeoffice. Vor allem: Wie lange es so weitergeht. Aber ich freuen mich auch über die Möglichkeiten, die das birgt und das Bewusstsein, welchen Schatz wir durch die Digitalisierung wertschätzen dürfen.

Franziska Kleiner, Referentin für Kinder-, Jugend- und Schulpastoral?