Christian-Schreiber-Haus

 

Am 01.09.2019 bin ich mit 4 anderen Freiwilligen ins Christian-Schreiber-Haus eingezogen. 4 Mädels die sich komplett fremd waren. Am ersten gemeinsamen Abend saßen wir zusammen mit Schwester Ethel Maria und Pfarrer Kotzur unten am See und haben uns erst einmal kennen gelernt.

 

Bei einer eisgekühlten Cola konnten wir der Sonne beim Verschwinden zusehen. Das rote Licht spiegelte sich auf der Oberfläche des Sees und nach einiger Zeit tauchten dann auch die ersten Sterne auf. Je länger der Abend wurde, desto tiefgründiger wurden die Fragen über die wir nachdachten. „Was möchte ich in dem Jahr das ich im CSH verbringe lernen?“ „Was hat mich in meinen Leben geprägt?“ und „Welche Superkraft hätte ich gerne?“ Nach diesem Abend hatte ich das Gefühl das ich hier in diesem Haus einiges erleben werde und sehr viele schöne Erinnerungen entstehen werden.
Dieses Gefühl hat sich bestätigt, an jedem Tag sind mehrere schöne Erinnerungen dazu gekommen. Sei es die Arbeit mit den Gruppen in Workshops oder die Arbeit in der Küche oder im Hausmeisterbereich. Ich habe schnell gelernt das die unterschiedlichen Bereiche sich nicht nur durch die Aufgaben unterscheiden, sondern auch durch die Menschen die in den Bereichen arbeiten. Viele dieser Menschen habe ich bereits ins Herz geschlossen und aus meiner jetzigen Sicht, möchte ich hier auch gar nicht so schnell wieder ausziehen.
Dieses Haus kann schnell mit viel Leben gefüllt werden, aber genauso schnell auch wieder tot erscheinen. Es kann sich hier wunderbar geborgen fühlen, aber genauso gut kann man sich in diesem großen Haus gruseln.
Ich wohne zwar erst seit 4 Wochen in diesem großen Haus, aber für mich ist es bereits mein zuhause!

Bericht:  Kia Kuschel