Christian-Schreiber-Haus

1933-1945     
Das Christian-Schreiber-Haus war schon während der Nazi-Zeit ein wichtiger Ort der Identifikation für die Jugend von Berlin. Das beweisen viele Gespräche mit damaligen Jugendlichen, die heute als Senioren zu den Wallfahrten oder mit Tagesausflügen gerne zur Spurensuche in unser Haus kommen.


1946
Nachdem in den Kriegsjahren die Jugendarbeit zum Erliegen gekommen war, wurde das Christian-Schreiber-Haus wieder eröffnet.

1949-1989
Hier fanden Wochenend- und Ferienfreizeiten statt, die unter den Bedingungen der DDR vorrangig religiösen Charakter tragen (mussten). Mehrmals stand in dieser Zeit das Jugendhaus kurz vor der Schließung durch die Behörden, die vor allem durch den Einsatz von Kardinal Bengsch abgewendet werden konnte.
Für die katholischen Jugendlichen in der DDR war das Christian-Schreiber-Haus ein einzigartiger und stark prägender Ort der religiösen Bildung, der Begegnung mit Gleichgesinnten und des Freiraums im weltanschaulich und ideologisch doktrinär geprägten sozialistischen Staat.